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Sozialpflegerisches
Konzept
Unser
Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohnern zu erhöhen, durch eine
Förderung ihrer vorhandenen Fähigkeiten, sowie einer Stärkung ihrer
Lebensfreude und ihres Lebensmutes. Dazu gehört die Sicherstellung der
sozialen Betreuung aller
Bewohner.
Wichtig
ist uns, möglichst homogene Gruppen in der Pflege und Betreuung zu
schaffen, indem geistig mobile und dementiell veränderte in
unterschiedlichen Kleingruppen betreut werden. Dieses bietet ein großes
Stück mehr Lebensqualität für beide Gruppen.
In
der Cafeteria „Zum Lachsfänger“ nehmen die Bewohner ihre Mahlzeiten
ein, die sich noch selbst versorgen können. Morgens und abends gibt es
eine große Auswahl am Büffet. Mittags kann zwischen zwei Menüs gewählt
werden. Hier nehmen auch Gäste von außerhalb ihre Mahlzeiten ein, da
die Cafeteria für Gäste geöffnet ist. Soziale Kontakte bleiben erhalten
und werden neu geknüpft. Bewohner, die Hilfe benötigen, werden in
kleinen Wohnküchen betreut. Auch ihnen steht ein Frühstücks-
und Abendbüffet zur Verfügung.
Die
Einzelbetreuung
hat in der Arbeit des sozialen Dienstes einen großen Stellenwert.
Besondere Unterstützung durch gezielte Einzelangebote, wie basale
Stimulation, oder die 10 Minuten Aktivierung bekommen immobile
Bewohner, sowie demenziell veränderte Bewohner, die nicht an
Gruppenangeboten teilnehmen können.
Haustiere
sind im SeniorenZentrum Am Markt willkommen. Einige leben hier, andere
kommen regelmäßig
zu Besuch.
Besondere
Unterstützung durch bedarfsweise Einzelangebote erfahren Bewohner in
besonderen Lebenssituationen, wie z.B. in der Eingewöhnungsphase
nach dem Einzug, die Rückkehr nach einem Krankenhausaufenthalt,
Bewohner mit akuten Problemen und Konflikten unterschiedlicher Ursache.
Der soziale Dienst leistet neben dem Pflegepersonal und den Angehörigen
auch Sterbebegleitung.
Wir
arbeiten mit dem ambulanten Hospizdienst zusammen, deren Mitarbeiter
auch zur Begleitung ins Haus kommen.
Gruppenangebote
finden
wöchentlich zur selben Zeit statt. Daraus ergeben sich Rituale, die den
Bewohnern ein vertrautes Gefühl von Sicherheit geben. Der Schwerpunkt
der Gruppenarbeit liegt in der Förderung der sozialen Kompetenz durch
das gemeinsame Erleben in der Gruppe. Bei den motorischen Angeboten wie
Gymnastik und Sitztanz stehen uns eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur
Verfügung.
Gruppenangebote
für Menschen mit dementiellen Veränderungen finden
immer in kleinen Gruppen statt. Wie z.B. in der Wohnküche „Prof.
Barkhausen“, die im Rahmen eines Qualitätszirkels so umgestaltet wurde,
dass speziell auf die Bedürfnisse dieser Menschen eingegangen wird.
(z.B. Fotos von den Eltern und Geschwistern einer Bewohnerin hängen in
der Wohnküche über dem Sofa) Die Biografiearbeit ist ein wichtiger Teil
unserer Arbeit, um noch besser auf die individuelle Pflege und
Betreuung eingehen zu können. Deshalb besuchen wir auch, wenn möglich,
unsere „zukünftigen Bewohner“ vor dem Einzug in ihrem Zuhause.
Ergänzend zum sozialen Dienst haben wir nach §87b SGB XI zwei
Betreuungsassistentinnen beschäftigt, die zusätzliche Angebote speziell
für Menschen mit Demenz anbieten.
Eine
große Bereicherung für die Bewohner unseres Hauses ist die gute
Gemeinwesenarbeit, mit den Kirchengemeinden des Ortes, die Zusammenarbeit
mit den Kindertagesstätten, Kindergärten, den Chören der Gemeinde, den
Jugendgruppen, den Schulen, sowie verschiedenen Musikern.
Wir
legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen.
Auf den vierteljährlich stattfindenden Angehörigentreffen werden
aktuelle Dinge besprochen, Fachreferenten zu gewünschten Themen
eingeladen und ein Erfahrungsaustausch ermöglicht. Ein
Angehörigenbeirat und ein Heimbeirat vertreten die
Interessen aller Bewohner.
Die Pflegedienstleitung und die Leitung des Sozialen Dienstes haben an
einer wissenschaftlich begleiteten Fortbildung des Kreises Lippe zum
Thema gemeinsame Sorge mit den Angehörigen teilgenommen. Aus
dieser Fortbildung resultierten zahlreiche Projekte, die wir in unserer
Einrichtung umsetzen werden.
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